Inlinehockey, SIHV, 1. Liga: Abstieg ist Tatsache

 

Alligators müssen eine Liga runter

 

Nach der Niederlage in der Vorwoche durften die Alligators am letzten Wochenende nicht mehr verlieren, wollten sie nicht den Gang in die 2. Liga antreten. Am Samstag beim Heimspiel gelang dies noch (9:7-Sieg), doch am Sonntag auswärts in Gerlafingen musste eine bittere Niederlage (4:6) eingesteckt werden.

 

In der Barrage gegen die Gekkos Gerlafingen II ging es darum, wer zuerst zwei Siege holt. Der Gewinner spielt nächste Saison sicher in der 1. Liga, der Verlierer (wohl) in der 2. Liga. Da die Gekkos dank dem Heimsieg eine Woche zuvor schon einen auf dem Konto hatten, mussten die Alligators beide noch anstehenden Spiele gewinnen. Am Samstag durften sie zu Hause antreten. Ein lange sehr ausgeglichenes Spiel in allen Belangen. Chancen auf beiden Seiten, Tore auch und Strafen leider auch. 3:3 und 5:5 Stand es jeweils zu den Pausen. Erst nach dem 6:6 konnten sich die Alligators innert zwei Minuten entscheidend auf 8:6 absetzen. Neun Minuten vor Schluss wurde es aber noch einmal spannend, da die Gäste den erneuten Anschlusstreffer erzielten. Aufgeheizt durch die Spannung und die fast ausverkaufte Mehrzweckhalle, welche vor allem durch die Gästefans fast auszuflippen drohte, wurden nun mehr Nettigkeiten als Pässe ausgetauscht. Dies kam schlussendlich den Ruswiler zu Gute, welche eine ziemlich dämliche Strafe rund eine Minute vor Schluss zum 9:7 auszunutzen wussten und so den Deckel drauf machen konnten.

 

Auf gutem Wege falsch abgebogen

Somit kam es am Sonntag zum Entscheidungsspiel wieder in Gerlafingen. Wie schon die Woche zuvor mussten die Ruswiler sich erst an den Aussenplatz gewöhnen. Dies nutzte das Heimteam zu einer 2:0-Führung bis zur 14. Minute aus. Bis zur ersten Pause konnten die Gäste aber den Anschlusstreffer noch erzielen. Danach kamen sie immer besser ins Spiel und drehten zur Spielmitte das Spiel auf 2:4. Zwar musste kurze darauf der erneute Anschlusstreffer eingesteckt werden, doch eigentlich wähnten sich die Alligators auf der Siegerstrasse. Irgendwie sinnbildlich für die ganze Saison flog aber danach alles auseinander. Innert Minutenfrist mussten gleich zwei Spieler verletzt forfait geben. Dies brachte den Spielfluss der Gäste soweit durcheinander, dass nicht mehr viel zusammenpasste. So schoss Gerlafingen ein Tor ums andere und verteidigte spätestens nach dem 6:4 mit allen Körperteilen die Führung. Dies gelang ihnen ausgezeichnet und so konnten sie schlussendlich auch verdient den Aufstieg feiern.

 

Wunden lecken und nach vorne schauen

Ob die Alligators nächste Saison nach dieser Niederlage wirklich in der 2. Liga spielen, steht noch in den Sternen. Wie schon im letzten Jahr soll es einige Teams geben, die sich zurückziehen oder nicht aufsteigen wollen. Sobald es dazu Neuigkeiten gibt, werden wir über die Homepage informieren.

 

Alligators Ruswil – Gekkos Gerlafingen II

9:7 (3:3 2:2 4:2) – Tore: 1. Künzi 0:1. 3. D. Muri 1:1 (PP). 7. Oberson 2:1. 9. Trummer 2:2. 10. Oberson 3:2. 20. Suter 3:3. 21. Suter 3:4. 26. Burkhardt 4:4. 29. Lustenberger 5:4 (PP). 33. Friedli 5:5 (PP). 42. Lustenberger 6:5 (PP). 44. Künzi 6:6. 46. G. Muri 7:6. 48. Oberson 8:6. 52. Suter 8:7. 59. Banzer 9:7 (PP). Alligators: Simon Bucher; Stefan Greter, Daniel Muri, Thomas Stauffacher, Thomas Greter, Guido Muri, Marco Lustenberger, Thomas Burri, Fabio Banzer, Armin Oberson, Reto Reist, Pascal Bleuer, Roman Burkhardt, Patrick Hilbi (Betreuer)

 

Gekkos Gerlafingen II – Alligators Ruswil

6 :4 (2 :1 1 :3 3 :0) – Tore: 4. Loosli 1:0. 14. Trummer 2:0. 17. Stauffacher 2:1. 27. Stauffacher 2:2 (PP). 32. Di Vincenzo 2:3. 34. T. Greter 2:4. 35. Loosli 3:4. 42. Künzi 4:4. 49. Künzi 5:4. 52. Ottersberg 6:4.– Alligators: Simon Bucher; Stefan Greter, Daniel Muri, Thomas Stauffacher, Thomas Greter, Cristiano Di Vincenzo, Marco Lustenberger, Thomas Burri, Oliviero Cantiani-Felappi, Armin Oberson, Nick Bachmann, Pascal Bleuer, Tom Bachmann (Betreuer)